Datenschutzerklärung

I. Namen und Anschriften

Name und Anschrift des Ver­ant­wortlichen
Der Ver­ant­wortliche im Sinne der Daten­schutz-Grund­verord­nung und ander­er nationaler Daten­schutzge­set­ze der Mit­gliedsstaat­en sowie son­stiger daten­schutzrechtlich­er Bes­tim­mungen ist die:

Uni­ver­sität Tri­er
Uni­ver­sität­sring 15

54296 Tri­er

Tele­fon: +49 651 201 0
E‑Mail: kanzlerin@uni-trier.de
Umsatzs­teueri­den­ti­fika­tion­snum­mer: DE 149 881 695

Die Uni­ver­sität Tri­er ist eine Kör­per­schaft des öffentlichen Rechts. Sie wird durch den Präsi­den­ten, Prof. Dr. Michael Jäck­el, geset­zlich vertreten. Zuständi­ge Auf­sichts­be­hörde ist das Min­is­teri­um für Bil­dung, Wis­senschaft, Weit­er­bil­dung und Kul­tur des Lan­des Rhein­land-Pfalz, Mit­tlere Ble­iche 61, 55116 Mainz

Name und Anschrift des Daten­schutzbeauf­tragten
Der Daten­schutzbeauf­tragte des Ver­ant­wortlichen ist:

Frau Regine Schmi­ran­der
Uni­ver­sität Tri­er
Tele­fon: +49 651 201 0
E‑Mail: dsb@uni-trier.de

Inhaltlich ver­ant­wortlich
Dr. Ulrike Graßnick
Uni­ver­sität Tri­er
E‑Mail: kanzlerin@uni-trier.de

Hin­weis:
Eine inhaltliche Ver­ant­wor­tung für Ange­bote ander­er Anbi­eter, die durch Ver­weis aus diesem Inter­ne­tange­bot her­aus erre­ich­bar sind, kann nicht über­nom­men wer­den.

Online Redak­tion & Social Media
Kom­mu­nika­tion & Mar­ket­ing der Uni­ver­sität Tri­er
E‑Mail: kom­mu­nika­tionuni-tri­erde

Umset­zung und tech­nis­che Betreu­ung
ZIMK der Uni­ver­sität Tri­er
E‑Mail: typo3uni-tri­erde

 

II. All­ge­meines zur Daten­ver­ar­beitung

Umfang der Ver­ar­beitung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en

Wir ver­ar­beit­en per­so­n­en­be­zo­gene Dat­en unser­er Nutzer grund­sät­zlich nur, soweit dies zur Bere­it­stel­lung ein­er funk­tions­fähi­gen Web­site sowie unser­er Inhalte und Leis­tun­gen erforder­lich ist. Die Ver­ar­beitung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en unser­er Nutzer erfol­gt regelmäßig nur nach Ein­willi­gung des Nutzers. Eine Aus­nahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Ein­hol­ung ein­er Ein­willi­gung aus tat­säch­lichen Grün­den nicht möglich ist und die Ver­ar­beitung der Dat­en durch geset­zliche Vorschriften ges­tat­tet ist.

Rechts­grund­lage für die Ver­ar­beitung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en

Soweit wir für Ver­ar­beitungsvorgänge per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en eine Ein­willi­gung der betrof­fe­nen Per­son ein­holen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Daten­schutz­grund­verord­nung (DSGVO) als Rechts­grund­lage.

Bei der Ver­ar­beitung von per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, die zur Erfül­lung eines Ver­trages, dessen Ver­tragspartei die betrof­fene Per­son ist, erforder­lich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechts­grund­lage. Dies gilt auch für Ver­ar­beitungsvorgänge, die zur Durch­führung vorver­traglich­er Maß­nah­men erforder­lich sind.

Soweit eine Ver­ar­beitung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en zur Erfül­lung ein­er rechtlichen Verpflich­tung erforder­lich ist, der unser Unternehmen unter­liegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechts­grund­lage.

Für den Fall, dass lebenswichtige Inter­essen der betrof­fe­nen Per­son oder ein­er anderen natür­lichen Per­son eine Ver­ar­beitung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en erforder­lich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechts­grund­lage.

Ist die Ver­ar­beitung zur Wahrung eines berechtigten Inter­ess­es unseres Unternehmens oder eines Drit­ten erforder­lich und über­wiegen die Inter­essen, Grun­drechte und Grund­frei­heit­en des Betrof­fe­nen das erst­ge­nan­nte Inter­esse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechts­grund­lage für die Ver­ar­beitung.

Daten­löschung und Spe­icher­dauer

Die per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en der betrof­fe­nen Per­son wer­den gelöscht oder ges­per­rt, sobald der Zweck der Spe­icherung ent­fällt. Eine Spe­icherung kann darüber hin­aus erfol­gen, wenn dies durch den europäis­chen oder nationalen Geset­zge­ber in union­srechtlichen Verord­nun­gen, Geset­zen oder son­sti­gen Vorschriften, denen der Ver­ant­wortliche unter­liegt, vorge­se­hen wurde. Eine Sper­rung oder Löschung der Dat­en erfol­gt auch dann, wenn eine durch die genan­nten Nor­men vorgeschriebene Spe­icher­frist abläuft, es sei denn, dass eine Erforder­lichkeit zur weit­eren Spe­icherung der Dat­en für einen Ver­tragsab­schluss oder eine Ver­tragser­fül­lung beste­ht.

III. Bere­it­stel­lung der Web­site und Erstel­lung von Log­files

IV. Rechte der betrof­fe­nen Per­son

Wer­den per­so­n­en­be­zo­gene Dat­en von Ihnen ver­ar­beit­et, sind Sie Betrof­fen­er i.S.d. DSGVO und es ste­hen Ihnen fol­gende Rechte gegenüber dem Ver­ant­wortlichen zu:

Auskun­ft­srecht

Sie kön­nen von dem Ver­ant­wortlichen eine Bestä­ti­gung darüber ver­lan­gen, ob per­so­n­en­be­zo­gene Dat­en, die Sie betr­e­f­fen, von uns ver­ar­beit­et wer­den.

Liegt eine solche Ver­ar­beitung vor, kön­nen Sie von dem Ver­ant­wortlichen über fol­gende Infor­ma­tio­nen Auskun­ft ver­lan­gen:

  1.        die Zwecke, zu denen die per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ver­ar­beit­et wer­den;
  2.        die Kat­e­gorien von per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, welche ver­ar­beit­et wer­den;
  3.        die Empfänger bzw. die Kat­e­gorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en offen­gelegt wur­den oder noch offen­gelegt wer­den;
  4.        die geplante Dauer der Spe­icherung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kri­te­rien für die Fes­tle­gung der  Spe­icher­dauer;
  5.        das Beste­hen eines Rechts auf Berich­ti­gung oder Löschung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, eines Rechts auf Ein­schränkung der Ver­ar­beitung durch den Ver­ant­wortlichen oder eines Wider­spruch­srechts gegen diese Ver­ar­beitung;
  6.        das Beste­hen eines Beschw­erderechts bei ein­er Auf­sichts­be­hörde;
  7.        alle ver­füg­baren Infor­ma­tio­nen über die Herkun­ft der Dat­en, wenn die per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en nicht bei der betrof­fe­nen Per­son erhoben wer­den;
  8.        das Beste­hen ein­er automa­tisierten Entschei­dungs­find­ung ein­schließlich Pro­fil­ing gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumin­d­est in diesen Fällen – aus­sagekräftige Infor­ma­tio­nen über die involvierte Logik sowie die Trag­weite und die angestrebten Auswirkun­gen ein­er der­ar­ti­gen Ver­ar­beitung für die betrof­fene Per­son.

Ihnen ste­ht das Recht zu, Auskun­ft darüber zu ver­lan­gen, ob die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en in ein Drit­t­land oder an eine inter­na­tionale Organ­i­sa­tion über­mit­telt wer­den. In diesem Zusam­men­hang kön­nen Sie ver­lan­gen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusam­men­hang mit der Über­mit­tlung unter­richtet zu wer­den.

Dieses Auskun­ft­srecht kann insoweit beschränkt wer­den, als es voraus­sichtlich die Ver­wirk­lichung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke unmöglich macht oder ern­sthaft beein­trächtigt und die Beschränkung für die Erfül­lung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke notwendig ist.

Recht auf Berich­ti­gung

Sie haben ein Recht auf Berich­ti­gung und/oder Ver­voll­ständi­gung gegenüber dem Ver­ant­wortlichen, sofern die ver­ar­beit­eten per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, die Sie betr­e­f­fen, unrichtig oder unvoll­ständig sind. Der Ver­ant­wortliche hat die Berich­ti­gung unverzüglich vorzunehmen.

Ihr Recht auf Berich­ti­gung kann insoweit beschränkt wer­den, als es voraus­sichtlich die Ver­wirk­lichung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke unmöglich macht oder ern­sthaft beein­trächtigt und die Beschränkung für die Erfül­lung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke notwendig ist.

Recht auf Ein­schränkung der Ver­ar­beitung

Unter den fol­gen­den Voraus­set­zun­gen kön­nen Sie die Ein­schränkung der Ver­ar­beitung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ver­lan­gen:

  1.        wenn Sie die Richtigkeit der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen für eine Dauer bestre­it­en, die es dem Ver­ant­wortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en zu über­prüfen;
  2.        die Ver­ar­beitung unrecht­mäßig ist und Sie die Löschung der per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ablehnen und stattdessen die Ein­schränkung der Nutzung der per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ver­lan­gen;
  3.        der Ver­ant­wortliche die per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en für die Zwecke der Ver­ar­beitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Gel­tend­machung, Ausübung oder Vertei­di­gung von Recht­sansprüchen benöti­gen, oder
  4.        wenn Sie Wider­spruch gegen die Ver­ar­beitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO ein­gelegt haben und noch nicht fest­ste­ht, ob die berechtigten Gründe des Ver­ant­wortlichen gegenüber Ihren Grün­den über­wiegen.

Wurde die Ver­ar­beitung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en eingeschränkt, dür­fen diese Dat­en – von ihrer Spe­icherung abge­se­hen – nur mit Ihrer Ein­willi­gung oder zur Gel­tend­machung, Ausübung oder Vertei­di­gung von Recht­sansprüchen oder zum Schutz der Rechte ein­er anderen natür­lichen oder juris­tis­chen Per­son oder aus Grün­den eines wichti­gen öffentlichen Inter­ess­es der Union oder eines Mit­glied­staats ver­ar­beit­et wer­den.

Wurde die Ein­schränkung der Ver­ar­beitung nach den o.g. Voraus­set­zun­gen eingeschränkt, wer­den Sie von dem Ver­ant­wortlichen unter­richtet bevor die Ein­schränkung aufge­hoben wird.Ihr Recht auf Ein­schränkung der Ver­ar­beitung kann insoweit beschränkt wer­den, als es voraus­sichtlich die Ver­wirk­lichung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke unmöglich macht oder ern­sthaft beein­trächtigt und die Beschränkung für die Erfül­lung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke notwendig ist.

Recht auf Löschung

Löschungspflicht

Sie kön­nen von dem Ver­ant­wortlichen ver­lan­gen, dass die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en unverzüglich gelöscht wer­den, und der Ver­ant­wortliche ist verpflichtet, diese Dat­en unverzüglich zu löschen, sofern ein­er der fol­gen­den Gründe zutrifft:

  1.        Die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf son­stige Weise ver­ar­beit­et wur­den, nicht mehr notwendig.
  2.        Sie wider­rufen Ihre Ein­willi­gung, auf die sich die Ver­ar­beitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an ein­er ander­weit­i­gen Rechts­grund­lage für die Ver­ar­beitung.
  3.        Sie leg­en gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­beitung ein und es liegen keine vor­rangi­gen berechtigten Gründe für die Ver­ar­beitung vor, oder Sie leg­en gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­beitung ein.
  4.        Die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en wur­den unrecht­mäßig ver­ar­beit­et.
  5.        Die Löschung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ist zur Erfül­lung ein­er rechtlichen Verpflich­tung nach dem Union­srecht oder dem Recht der Mit­glied­staat­en erforder­lich, dem der Ver­ant­wortliche unter­liegt.
  6.        Die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en wur­den in Bezug auf ange­botene Dien­ste der Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.
  1.         Infor­ma­tion an Dritte

Hat der Ver­ant­wortliche die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berück­sich­ti­gung der ver­füg­baren Tech­nolo­gie und der Imple­men­tierungskosten angemessene Maß­nah­men, auch tech­nis­ch­er Art, um für die Daten­ver­ar­beitung Ver­ant­wortliche, die die per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ver­ar­beit­en, darüber zu informieren, dass Sie als betrof­fene Per­son von ihnen die Löschung aller Links zu diesen per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en oder von Kopi­en oder Rep­lika­tio­nen dieser per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ver­langt haben.

Aus­nah­men

Das Recht auf Löschung beste­ht nicht, soweit die Ver­ar­beitung erforder­lich ist

  1.        zur Ausübung des Rechts auf freie Mei­n­ungsäußerung und Infor­ma­tion;
  2.        zur Erfül­lung ein­er rechtlichen Verpflich­tung, die die Ver­ar­beitung nach dem Recht der Union oder der Mit­glied­staat­en, dem der Ver­ant­wortliche unter­liegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung ein­er Auf­gabe, die im öffentlichen Inter­esse liegt oder in Ausübung öffentlich­er Gewalt erfol­gt, die dem Ver­ant­wortlichen über­tra­gen wurde;
  3.        aus Grün­den des öffentlichen Inter­ess­es im Bere­ich der öffentlichen Gesund­heit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
  4.        für im öffentlichen Inter­esse liegende Archivzwecke, wis­senschaftliche oder his­torische Forschungszwecke oder für sta­tis­tis­che Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genan­nte Recht voraus­sichtlich die Ver­wirk­lichung der Ziele dieser Ver­ar­beitung unmöglich macht oder ern­sthaft beein­trächtigt, oder
  5.        zur Gel­tend­machung, Ausübung oder Vertei­di­gung von Recht­sansprüchen.

Recht auf Unter­rich­tung

Haben Sie das Recht auf Berich­ti­gung, Löschung oder Ein­schränkung der Ver­ar­beitung gegenüber dem Ver­ant­wortlichen gel­tend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en offen­gelegt wur­den, diese Berich­ti­gung oder Löschung der Dat­en oder Ein­schränkung der Ver­ar­beitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unver­hält­nis­mäßi­gen Aufwand ver­bun­den. Ihnen ste­ht gegenüber dem Ver­ant­wortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unter­richtet zu wer­den.

Recht auf Datenüber­trag­barkeit

Sie haben das Recht, die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, die Sie dem Ver­ant­wortlichen bere­it­gestellt haben, in einem struk­turi­erten, gängi­gen und maschi­nen­les­baren For­mat zu erhal­ten. Außer­dem haben Sie das Recht diese Dat­en einem anderen Ver­ant­wortlichen ohne Behin­derung durch den Ver­ant­wortlichen, dem die per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en bere­it­gestellt wur­den, zu über­mit­teln, sofern

  1.        die Ver­ar­beitung auf ein­er Ein­willi­gung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Ver­trag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
  2.        die Ver­ar­beitung mith­il­fe automa­tisiert­er Ver­fahren erfol­gt.

In Ausübung dieses Rechts haben Sie fern­er das Recht, zu erwirken, dass die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en direkt von einem Ver­ant­wortlichen einem anderen Ver­ant­wortlichen über­mit­telt wer­den, soweit dies tech­nisch mach­bar ist. Frei­heit­en und Rechte ander­er Per­so­n­en dür­fen hier­durch nicht beein­trächtigt wer­den.

Das Recht auf Datenüber­trag­barkeit gilt nicht für eine Ver­ar­beitung per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en, die für die Wahrnehmung ein­er Auf­gabe erforder­lich ist, die im öffentlichen Inter­esse liegt oder in Ausübung öffentlich­er Gewalt erfol­gt, die dem Ver­ant­wortlichen über­tra­gen wurde.

Wider­spruch­srecht

Sie haben das Recht, aus Grün­den, die sich aus ihrer beson­deren Sit­u­a­tion ergeben, jed­erzeit gegen die Ver­ar­beitung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en, die auf­grund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfol­gt, Wider­spruch einzule­gen; dies gilt auch für ein auf diese Bes­tim­mungen gestütztes Pro­fil­ing.

Der Ver­ant­wortliche ver­ar­beit­et die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en nicht mehr, es sei denn, er kann zwin­gende schutzwürdi­ge Gründe für die Ver­ar­beitung nach­weisen, die Ihre Inter­essen, Rechte und Frei­heit­en über­wiegen, oder die Ver­ar­beitung dient der Gel­tend­machung, Ausübung oder Vertei­di­gung von Recht­sansprüchen.

Wer­den die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en ver­ar­beit­et, um Direk­twer­bung zu betreiben, haben Sie das Recht, jed­erzeit Wider­spruch gegen die Ver­ar­beitung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en zum Zwecke der­ar­tiger Wer­bung einzule­gen; dies gilt auch für das Pro­fil­ing, soweit es mit solch­er Direk­twer­bung in Verbindung ste­ht.

Wider­sprechen Sie der Ver­ar­beitung für Zwecke der Direk­twer­bung, so wer­den die Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en nicht mehr für diese Zwecke ver­ar­beit­et.

Sie haben die Möglichkeit, im Zusam­men­hang mit der Nutzung von Dien­sten der Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft – ungeachtet der Richtlin­ie 2002/58/EG – Ihr Wider­spruch­srecht mit­tels automa­tisiert­er Ver­fahren auszuüben, bei denen tech­nis­che Spez­i­fika­tio­nen ver­wen­det wer­den. Sie haben auch das Recht, aus Grün­den, die sich aus Ihrer beson­deren Sit­u­a­tion ergeben, bei der Ver­ar­beitung Sie betr­e­f­fend­er per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en, die zu wis­senschaftlichen oder his­torischen Forschungszweck­en oder zu sta­tis­tis­chen Zweck­en gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO erfol­gt, dieser zu wider­sprechen.

Ihr Wider­spruch­srecht kann insoweit beschränkt wer­den, als es voraus­sichtlich die Ver­wirk­lichung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke unmöglich macht oder ern­sthaft beein­trächtigt und die Beschränkung für die Erfül­lung der Forschungs- oder Sta­tis­tikzwecke notwendig ist.

Recht auf Wider­ruf der daten­schutzrechtlichen Ein­willi­gungserk­lärung

Sie haben das Recht, Ihre daten­schutzrechtliche Ein­willi­gungserk­lärung jed­erzeit zu wider­rufen. Durch den Wider­ruf der Ein­willi­gung wird die Recht­mäßigkeit der auf­grund der Ein­willi­gung bis zum Wider­ruf erfol­gten Ver­ar­beitung nicht berührt.

Automa­tisierte Entschei­dung im Einzelfall ein­schließlich Pro­fil­ing

Sie haben das Recht, nicht ein­er auss­chließlich auf ein­er automa­tisierten Ver­ar­beitung – ein­schließlich Pro­fil­ing – beruhen­den Entschei­dung unter­wor­fen zu wer­den, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung ent­fal­tet oder Sie in ähn­lich­er Weise erhe­blich beein­trächtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entschei­dung

  1.        für den Abschluss oder die Erfül­lung eines Ver­trags zwis­chen Ihnen und dem Ver­ant­wortlichen erforder­lich ist,
  2.        auf­grund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mit­glied­staat­en, denen der Ver­ant­wortliche unter­liegt, zuläs­sig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maß­nah­men zur Wahrung Ihrer Rechte und Frei­heit­en sowie Ihrer berechtigten Inter­essen enthal­ten oder
  3.        mit Ihrer aus­drück­lichen Ein­willi­gung erfol­gt.

Allerd­ings dür­fen diese Entschei­dun­gen nicht auf beson­deren Kat­e­gorien per­so­n­en­be­zo­gen­er Dat­en nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maß­nah­men zum Schutz der Rechte und Frei­heit­en sowie Ihrer berechtigten Inter­essen getrof­fen wur­den.

Hin­sichtlich der in (1) und (3) genan­nten Fälle trifft der Ver­ant­wortliche angemessene Maß­nah­men, um die Rechte und Frei­heit­en sowie Ihre berechtigten Inter­essen zu wahren, wozu min­destens das Recht auf Erwirkung des Ein­greifens ein­er Per­son seit­ens des Ver­ant­wortlichen, auf Dar­legung des eige­nen Stand­punk­ts und auf Anfech­tung der Entschei­dung gehört.

Recht auf Beschw­erde bei ein­er Auf­sichts­be­hörde

Unbeschadet eines ander­weit­i­gen ver­wal­tungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechts­be­helfs ste­ht Ihnen das Recht auf Beschw­erde bei ein­er Auf­sichts­be­hörde, ins­beson­dere in dem Mit­glied­staat ihres Aufen­thalt­sorts, ihres Arbeit­splatzes oder des Orts des mut­maßlichen Ver­stoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Ver­ar­beitung der Sie betr­e­f­fend­en per­so­n­en­be­zo­ge­nen Dat­en gegen die DSGVO ver­stößt.

Die Auf­sichts­be­hörde, bei der die Beschw­erde ein­gere­icht wurde, unter­richtet den Beschw­erde­führer über den Stand und die Ergeb­nisse der Beschw­erde ein­schließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechts­be­helfs nach Art. 78 DSGVO.