Diversität, Chancengleichheit sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft sind zentrale hochschulpolitische Ziele der Universität Trier und zugleich eine wesentliche Voraussetzung für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts. Auch für TRANSMARE ist die nachhaltige Einbindung von Wissenschaftlerinnen nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern ein strategisches Anliegen, um alle Talente und Potenziale zu nutzen und durch eine größere Vielfalt die Forschungsperspektive zu erweitern. Die Universität Trier hat mit ihrer Gleichstellungsarbeit bereits eine umfassende Infrastruktur zum Abbau struktureller Faktoren, die einer gleichberechtigten Teilhabe der Geschlechter entgegenstehen, etabliert. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Vereinbarkeit von Studium, wissenschaftlicher Arbeit und Beruf mit Familienverantwortung sowie der gezielten Förderung von Wissenschaftlerinnen in unterschiedlichen Karrierephasen. Neben der Unterstützung der gesamtuniversitären Bestrebungen ist TRANSMARE komplementär hierzu bestrebt, Wissenschaftlerinnen im Themenfeld der maritimen Forschung zu fördern und für eine langfristige Karriere in der Wissenschaft zu gewinnen. Damit adressiert TRANSMARE gezielt ein Forschungsfeld, in dem Frauen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert sind, und leistet einen strukturellen Beitrag zur Erhöhung des Frauenanteils. Im Fokus der Gleichstellungsbestrebungen stehen hierbei die finanzielle Förderung von exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen, die Verhinderung des Drop Out-Effektes herausragender Wissenschaftlerinnen am Übergang zu höheren Karrierestufen sowie die Stärkung der Netzwerkbildung und einer damit einhergehenden Erhöhung der Sichtbarkeit innerhalb bestehender Netzwerke. Ein wichtiges und etabliertes Instrument des Gleichstellungsprozesses ist der Jeanne Baret-Förderfonds, in dem Mittel zur Förderung exzellenter Wissenschaftlerinnen aller Qualifikationsstufen bereitgestellt werden