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Willkommen an Bord: Aktuelle Jeanne-Baret-Stipendiatinnen

Wir freuen uns sehr, unsere neuen Jeanne-Baret-Stipendiatinnen Cassandra Dostert, Harriet McKinley-Smith und Eleonora Selvi bei uns am TRANSMARE-Institut begrüßen zu dürfen.

v.l.n.r.: Cassandra Dostert (Doc), Eleonora Selvi (PostDoc) und Harriet McKinley-Smith (PostDoc)

Bei einem Auftakttermin mit allen dreien zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit standen neben organisatorischen Informationen vor allem das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt. Unsere aktuelle Kohorte erhielt zudem bei einer Campusführung einen ersten Überblick über zentrale Orte des universitären Lebens in Trier und wichtige Anlaufstellen für unsere Forschenden.

Im weiteren Verlauf besuchten die Stipendiatinnen die Sprecher*innen von TRANSMARE und erhielten Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise des Instituts sowie in laufende Projekte und Kooperationsmöglichkeiten. Das Onboarding bot damit nicht nur Orientierung im universitären Alltag, sondern auch Raum für erste Gespräche und Vernetzung innerhalb des Instituts.

Wir freuen uns sehr, Harriet McKinley-Smith, Eleonora Selvi und Cassandra Dostert bei TRANSMARE begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen eine inspirierende und produktive Zeit in den kommenden Monaten in Trier!

„Männliche Mobilität, weibliche Handlungsmacht“ – Neuerscheinung in der TRANSMARE-Schriftenreihe

Mit Männliche Mobilität, weibliche Handlungsmacht. Soziale Organisation und ökonomische Praxis an der Ostadriaküste in hellenistischer und römischer Zeit ist eine neue Monografie in der TRANSMARE-Schriftenreihe bei De Gruyter Brill erschienen. Der von Rebecca Kreßner publizierte Band geht auf ihre Dissertationsschrift zurück, die sie bei Frank Daubner verfasst und im Februar des vergangenen Jahres erfolgreich an der Universität Trier verteidigt hat.

Ausgangspunkt der Studie ist die zentrale sozialhistorische Frage: Wie organisierten sich Familien und Haushalte in Gesellschaften, in denen Männer häufig über längere Zeiträume unterwegs waren – etwa im Krieg oder auf See? Und welche sozialen und wirtschaftlichen Handlungsspielräume eröffneten sich Frauen in dieser Situation?

Im Fokus der Untersuchung stehen die Völkerschaften der östlichen Adriaküste – in Epirus, Illyrien und Liburnien – vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. Auf der Grundlage von Freilassungs- und Grabinschriften, Orakeltafeln sowie literarischen Quellen untersucht Kreßner Haushaltsstrukturen, Heiratsmuster, Eigentumsverhältnisse und Geschlechterrollen. Besonderes Augenmerk gilt dem Zusammenspiel von männlicher Mobilität und weiblicher Handlungsmacht sowie den Formen von Familienorganisation, die sich jenseits griechisch-römischer Normvorstellungen entwickelten.

Mit ihrem interdisziplinären Zugriff auf epigraphische, literarische und ethnologische Vergleichsquellen eröffnet die Studie neue Perspektiven auf die Sozial- und maritime Kulturgeschichte des westlichen Balkanraums. Als Band der Reihe TRANSMARE | Maritime Studies verbindet sie sozialhistorische Fragestellungen mit Ansätzen der maritimen Mobilitätsforschung und eröffnet neue Perspektiven auf familiäre Alltagswelten im westlichen Balkanraum.

Schlagwörter: Adria; Epigraphik; Geschlechtergeschichte; Sozialgeschichte | Copyright: 2026 | Preis: 64,95 € | https://doi.org/10.1515/9783112215234 | eBook ISBN: 9783112215234 | Gebunden ISBN: 9783111561318

Jeanne Baret Anschubstipendien: Aktuelle Ausschreibung – Fristende: 15.03.26

Das TRANSMARE-Institut vergibt gemeinsam mit dem Forschungszentrum Europa zweimal jährlich aus Mitteln der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz 2024-2028 im interdisziplinären Verbundprojekt „Maritime Transfers“ aus dem Jeanne Baret-Förderfonds Anschubstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen, die sich schwerpunktmäßig mit dem maritimen Raum und seinen Akteur*innen beschäftigen.

Gezielt gefördert werden Wissenschaftlerinnen am Übergang zur nächsten Qualifikationsstufe, der häufig mit hohem zeitlichen und finanziellen Druck verbunden ist. Das Stipendium dient der finanziellen Unterstützung in Vorbereitung eines Stipendien- oder Drittmittelantrags zur Förderung der anstehenden wissenschaftlichen Qualifikationsphase. Ziel des Jeanne Baret-Förderfonds ist, angehende (Post-)Doktorandinnen zu unterstützen und dem „Drop-Out“ hochqualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen entgegenzuwirken.

Die Frist der aktuellen Ausschreibung endet am 15. März 2026.

Weitere Informationen finden sich hier.

Erfolgreiche Verteidigung: Gratulation, Florian Feil!

Unser TRANSMARE-Mitglied Florian Feil hat am Donnerstag, den 26. Februar 2026, erfolgreich seine Dissertation verteidigt.

Die Arbeit mit dem Titel „Akteure in der Expansion – Italiker und Römer in Illyrien und Epirus bis Augustus“ untersucht aus einer akteurszentrierten Perspektive die römische Expansion im Raum von Adria und ionischem Meer. Im Fokus stehen die in Illyrien und Epirus aktiven Römer, deren Handeln zwischen lokalen Kontexten und überregionalen, insbesondere maritimen Netzwerken verortet wird.

Nicht nur in fachlicher Hinsicht war die Disputatio ein großer Erfolg, sondern auch in ihrer Resonanz: Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter des Nachwuchswissenschaftlers waren anwesend und unterstrichen die Bedeutung dieses Meilensteins. In der Bibliothek der Alten Geschichte wurde im Anschluss bei einem liebevoll gestalteten Buffet und ausgelassener Stimmung feierlich angestoßen.

Auch das TRANSMARE-Institut gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

Post-Doktorand*innen-Kolloquium im WS 25/26

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026 kamen für das Post-Doktorand*innen-Kolloquium des TRANSMARE-Instituts Nachwuchswissenschaftler*innen sowie interessierte Gäste in Raum C04 zusammen. Die halbjährig stattfindene Veranstaltung versteht sich als Forum, in dem maritime Forschungsthemen sowie methodische und theoretische Zugriffe über die Einzeldisziplinen hinaus in kollegialer Atmosphäre geschärft und weiterentwickelt werden können.

Eleonora Selvi, aktuelle Jeanne Baret-Stipendiatin und Initiatorin des Kolloquiums in diesem Wintersemester (2025/26), hatte ein inhaltlich breit gefächertes Programm zusammengestellt:

Wir danken allen Teilnehmenden und besonders den Vortragenden – Hailian Chen, Max Fiederling, Adrian Masters, Philip Post und Katharina Zerzeropulos – für ihre engagierten Beiträge und die Einblicke in akuelle Projekte aus der maritimen Forschung!

Vortrag von Thomas Dehling (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie)

Im Rahmen der TRANSMARE-Vortragsreihe war am Mittwoch, den 21. Januar 2026, Thomas Dehling vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zu Gast in Trier. Sein anschaulicher Vortrag „Der Schlüssel zum Meer – vom Hören der Tiefe bis zur dynamischen Seekarte“ bot dem Publikum einmalige Einblicke in die konkreten Aufgabenbereiche und die tägliche Arbeit des BSH – mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Hydrographie.

Zentraler Bestandteil des Vortrags war die Vorstellung der hydrographischen Messverfahren und der dafür eingesetzten Geräte. Anhand zahlreicher Beispiele wurde gezeigt, wie Tiefen vermessen, Wracks lokalisiert und verlässliche Datengrundlagen für die sichere Schifffahrt geschaffen werden. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die Messschiffe des BSH, deren Flotte von fünf multifunktionalen Schiffen ebenfalls vorgestellt wurde. Dabei wurde auch thematisiert, wie stark die Arbeit auf See von den jeweiligen Meeresverhältnissen geprägt ist und wie unterschiedlich sich Nord- und Ostsee in dieser Hinsicht darstellen.

Über die reine Vermessung hinaus zeigte der Vortrag eindrucksvoll, wie eng technische, ökologische und zeitliche Dimensionen miteinander verflochten sind: So wurde etwa thematisiert, dass Offshore-Windanlagen aufgrund von Erosionsprozessen nur eine begrenzte Lebensdauer von rund 25 Jahren haben, während sich zugleich neue maritime Lebensräume entwickeln – etwa wenn Dorsche Schutz in Wracks suchen oder sich Fischpopulationen innerhalb von Windparks ansiedeln. Der Vortrag machte damit deutlich, wie sehr hydrographisches Wissen eine Schlüsselstellung zwischen maritimer Nutzung, Sicherheit und ökologischer Verantwortung einnimmt. Herr Dehling, wir danken Ihnen sehr für Ihren Besuch, die Einblicke und den produktiven Austausch!

Vortrag von Luca Scholz (Manchester)

Im Rahmen des TRANSMARE-Forschungskolloquiums begrüßten wir am 19. Januar 2026 Dr. Luca Scholz von der Universität Manchester. Er stelle seine aktuelle historische Forschung zur Diskussion, die sich an der Schnittstelle von Kartografie, Meteorologie und visuellen Wissensordnungen verorten lässt.

Im Zentrum stand die Frage, wie menschliches Wirken in klimatologischen Darstellungen sichtbar gemacht werden kann. Als Fallbeispiel dienten sogenannte Wetterkanonen bzw. das Wetterschießen, eine im 18. und 19. Jahrhundert verbreitete Praxis im Alpenraum, mit der versucht wurde, Hagelstürme abzuwenden. Diese „Eingriffe“ in das Wettergeschehen reagierten auf existenzielle Bedrohungen, da Hagelereignisse wiederholt ganze Ernten zerstörten.

Der Vortrag zeigte anschaulich, wie klimatologische Daten mit archivalischen Quellen abgeglichen werden können, um diese Praktiken historisch einzuordnen und ihre Wahrnehmung zu rekonstruieren. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Gegenüberstellung von bildlichen und textlichen Selbstzeugnissen der Wetterschießer mit zeitgenössischen Karten und Visualisierungen von Meteorolog*innen. Die Nähe zu maritimen Fragestellungen, welche häufig ebenfalls vom Wetter und der Atmosphäre bestimmt sind, ermöglichte eine interessante Diskussion mit den TRANSMARE-Mitgliedern. Herzlichen Dank, Herr Dr. Scholz, für Ihren Besuch und den Austausch!

TRANSMARE auf der „boot“ in Düsseldorf

Bei der internationalen Wassersportmesse boot Düsseldorf (17.-25.01. 2026) sind im Classic Forum (Halle 14) zwei in Trier gebaute Schiffsmodelle zu sehen. Die Ausstellung auf der weltweit größten Messe ihrer Art bietet die Gelegenheit, aktuelle experimentelle maritime Forschung sichtbar zu machen und eröffnet den Dialog von Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.

Präsentiert werden zwei maßstabsgetreue 1:3-Nachbauten antiker, römischer Handelsschiffe, die im Kontext laufender Forschungsprojekte in Trier entstanden sind. Beide Modelle sind segelfähig und dienen der systematischen Erhebung nautischer Leistungsdaten. Sie knüpfen an den 1:1-Nachbau des römischen Handelsschiffs Bissula an, der zwischen 2017 und 2019 im Rahmen eines DFG-Langfristvorhabens rekonstruiert wurde. Grundlage bildete das außergewöhnlich gut erhaltene Wrack Laurons 2, das Ende der 1970er Jahre in Südfrankreich entdeckt wurde und in das späte 2. bis frühe 3. Jahrhundert n. Chr. datiert wird.

Das erste auf dem Classic Forum ausgestellte Modell ist die Bissulina, ein 2022 fertiggestellter 1:3-Nachbau der Bissula. Mit diesem Modell werden – analog zum 1:1-Schiff – Segel- und Leistungsdaten erhoben, um insbesondere Fragen der Vergleichbarkeit und Skalierbarkeit zwischen Modell und Vollrekonstruktion zu untersuchen. Der Decksaufbau und die Takelage wurden teilweise pragmatisch angepasst, ohne die relevanten Segeleigenschaften zu verändern. Die Bissulina kann von nur zwei Personen gesegelt werden und eignet sich daher besonders für kontrollierte Testfahrten. Ergänzt wird die Präsentation durch den 1:3-Nachbau des Wracks Saint-Gervais 3, das in der Bucht von Saint-Gervais bei Fos-sur-Mer gefunden wurde und in die Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. datiert. Im Vergleich zur Bissulina zeichnet sich dieser Schiffstyp durch einen deutlich breiteren Rumpf, einen konkaven Bug sowie eine Zweimastanlage mit Hauptmast und Vormast aus, der das sogenannte Artemonsegel trägt. Die Unterschiede werden vor Ort eindrucksvoll deutlich.

Beide Schiffsmodelle sind segeltauglich und wurden im Mai und Juni 2025 auf dem Markermeer in den Niederlanden ausgiebig getestet. Für die Messfahrten kam dieselbe Messtechnik zum Einsatz wie beim 1:1-Nachbau der Bissula. Die gewonnenen Daten werden in Polardiagrammen ausgewertet und fließen in den Digitalen Interaktiven Maritimen Atlas zur Geschichte (DIMAG) ein, der künftig die webbasierte Simulation antiker Routen und Segelzeiten ermöglichen soll.

Die Messebesucher*innen erhalten dank der Modell-Präsentation direkte Einblicke in die maritime Forschung und können sich mit den Grundlagen historischer Schifffahrt vertraut machen. Mit der Beteiligung an der boot Düsseldorf macht TRANSMARE seine experimentelle Forschung zur antiken Seefahrt außerhalb des universitären Kontexts erlebbar und lädt zugleich zum fachlichen Austausch über Methoden, Ergebnisse und Perspektiven maritimer Grundlagenforschung ein.

Vor Ort zu sehen sind die Modelle noch bis zum 25. Januar 2026 – wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 14 und den Austausch!

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TRANSMARE-Schriftenreihe bei De Gruyter Brill

TRANSMARE | Maritime Studies: Eine neue Schriftenreihe bündelt aktuellste Forschung zum Maritimen im renommierten De Gruyter Verlag – ein weiteres Highlight im Jubiläumsjahr des Trierer TRANSMARE-Instituts

Unter dem Namen „TRANSMARE | Maritime Studies and the Movement of People, Goods, and Ideas from Antiquity to the Present“ gibt das TRANSMARE-Institut der Universität Trier eine neue interdisziplinäre und epochenübergreifende Schriftenreihe heraus. Die Reihe versammelt innovative Forschungsarbeiten zur maritimen Geschichte, Kultur und Wissensproduktion. TRANSMARE | Maritime Studies bietet eine Plattform für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb und außerhalb der Universität Trier, die das Meer als Raum des Austauschs, der Bewegung und der kulturellen Verflechtung in den Blick nehmen. Die Sammelbände und Monografien durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren zur Qualitätssicherung. Damit tragen die Beiträge aus über einem Dutzend Disziplinen, darunter beispielswiese Archäologie, (Kunst-)Geschichte, Politik- oder Wirtschaftswissenschaften zur internationalen Debatte über maritime Themen und Konzepte von der Antike bis zur Gegenwart bei.

Der Auftakt der neuen Schriftenreihe ist zugleich ein besonderes Highlight im Jahr des zehnjährigen Bestehens des TRANSMARE-Instituts. 2015 an der Universität Trier gegründet, feiert der inzwischen über 50 Wissenschaftler*innen starke Verbund in diesem Jahr sein großes Jubiläum. Bereits im Sommer wurde dies mit einer festlichen und gut besuchten Veranstaltung zelebriert, die Vorträge und ein Event in der Bootsbauhalle auf dem Campus umfasste. Mit dem Publikationsorgan setzt das Institut nun ein weiteres sichtbares Zeichen seiner lebendigen Forschungsarbeit und des maritimen Profils.

Der erste Band, herausgegeben von Ulrike Gehring, Simon Karstens und Christian Rollinger, beschäftigt sich unter dem Titel „Dangerous Tides. Perceiving, Imagining, and Managing Maritime Risks in Ancient and Early Modern Worlds“ mit maritimen Risiken. Diese umfassen Stürme ebenso wie vermeintliche Seeungeheuer und weisen nicht nur unter dem Stichwort maritimer Sicherheit auch für gegenwärtige Debatten eine aktuelle Relevanz auf.

Hier entlang zur Seite des Verlags und weiteren Informationen: De Gruyter Brill

Vortrag von Alan Rice (Lancashire/Institute for Black Atlantic Research)

Im Rahmen des TRANSMARE-Forschungskolloquiums begrüßten wir vergangene Woche gemeinsam mit JProf. Dr. Jennifer Leetsch & JProf. Dr. Nele Sawalisch (Anglistik/Amerikanistik) Professor Alan Rice vom Institute for Black Atlantic Research an der University of Lancashire in Trier.

Nach der Begrüßung und einer Einführung durch Jennifer Letsch stellte der Referent unter dem Titel “Imagining Inside the Invisible: Black Women Artists Visioning African Atlantic Worlds in the Wake of Traumatic Histories” anschaulich ausgewählte Arbeiten afroatlantischer Künstlerinnen der Gegenwartskunst und ihre Werke vor. Darunter waren Althea McNish, Lubaina Himid, Ellen Gallagher, Jade de Montserrat und Lela Harris. Rice zeigte eindrücklich, wie diese Künstlerinnen die Geschichte der Versklavung und ihre Nachwirkungen in vielfältigen ästhetischen Ansätzen verhandelten. Ihre Werke liest er als Interventionen, die hegemoniale Narrative innerhalb musealer Räume wie auch in der breiteren Öffentlichkeit herausfordern. Der Vortrag eröffnete so einen faszinierenden Zugang zur Thematik des Black Atlantics.